Aufgrund des Frostes in den Monaten März und April war das Rebenwachstum verlangsamt. Ab Mai stellten sich dann längere
sonnige Perioden ein. Die sehr unterschiedlich verlaufende Blüte in Burgund brachte große Unterschiede in der Rebreife mit sich, die bis zur Lese fortdauern sollte.
Zahlreiche Winzer unterstützten das qualitative Potenzial des Jahrgangs wiederum durch vendanges en vert. Insgesamt verlief die Reife unter sehr guten Bedingungen, so dass die Trauben einen guten
Gesundheitszustand aufwiesen. Die Trauben besaßen einen hohen Zuckergehalt und einen ausgezeichneten Säureanteil. Die Weißweine, deren Gärung langsam und gleichmäßig verlief, sind von hervorragender
Konzentration. Sie präsentieren sich fruchtbetont und ausbalanciert. Ihr Entwicklungspotenzial ist sehr gut. Die Rotweine besitzen lebhaften Farben und sind von großer Intensität. Dank fester und
eleganter Tannine sowie wg. ihres optimalen Säuregehalts ergeben sich angenehm fleischige und ausdrucksvolle Weine. |