Die Hautes-Côtes Die Hautes-Côtes de Nuits die Hautes-Côtes de Beaune
, kurz Hautes-Côtes genannt, erstrecken sich auf der Hochfläche, die im Westen an die Côte d’Or angrenzt. Einst nannte man sie die “Arrière-Côte” (= die Hinter-Côte). Dieser Name wurde berechtigterweise in
Hautes-Côtes umgewandelt, was dem Bemühen traditionelle, sehr arbeitsintensive Kulturen wie rote und schwarze Johannisbeeren, Erbeeren und Himbeeren wieder durch Weinberge zu ersetzen, besser entspricht.
Dabei unterteilt man die Region in die Hautes-Côtes de Nuits im Norden und die Hautes-Côtes de Beaune im Süden.Die Hänge des Hochplateaus werden seit etwa 30 Jahren
wieder mit Reben bestockt. Prduziert werden dort die regionalen Appellationen Bourgogne Hautes-Côtes de Nuits und Bourgogne Hautes Côtes de Beaune.
Zahlreiche Reblagen bringen hervorragenden Pinot-noir-Weine hervor, die oft nach roten Beeren (Himbeeren und schwarze Johannisbeeren) schmecken. Darüber hinaus werden hier die weiße Aligoté- und die
rote Gamay-Traube angebaut. Diese wird zur Erzeugung des Bourgogne-passe-tout-grains benötigt, eines Verschnittweins, der zu zwei Dritteln aus Gamay- und
einem Drittel Pinot-noir-Trauben besteht. Die bestockte Rebfläche der Hautes-Côtes de Nuits beträgt ca. 550 ha. Die hier erzeugten Weine sind gut strukturiert und sehr
aromatisch, und können es in manchen Jahren mit den Weinen der Côte aufnehmen. Oftmals fallen die Ergebnisse beim Weißwein besser aus. Schade, dass hier nicht mehr Chardonnay angepflanzt wird.
Wer die Weinmetropole Beaune in süd-westlicher Richtung verlässt, gelangt in das landschaftlich schönste Weinbaugebiet Burgunds, die Hautes-Côtes de Beaune mit 650 ha Rebfläche. Auch hier wird
wird vorwiegend Pinot noir angebaut, daneben abe auch eine ansehnliche Menge Weißwein aus der Chardonnay oder Aligoté-Rebe.
|