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Die Region

Um Sie bei Ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, möchten wir Ihnen möglichst viele Hintergrundinformationen zu unseren Erzeugnissen zukommen lassen. Hierzu gehören ebenso umfassende Angaben zu den Herkunftsregionen unserer Weine und Obstbrände wie auch Hinweise zu unseren Erzeugern und deren Herstellungsmethoden.
Darüber hinaus versuchen wir, unsere Kunden über das teilweise verwirrende System der burgundischen Lagen- und Herkunftsbezeichnungen aufzukären. Dazu gehört auch ein Abschnitt zur Etikettenkunde Burgunds. Nur so ist es dem Weinkäufer möglich, tatsächlich auch den Wein zu erwerben, den er sich vorgestellt hat.


Die Weinbauregion Burgund
Das Weinbaugebiet Burgund gliedert sich in 5 große Anbauzonen: Yonne, Côte Chalonnaise, Mâconnais, Beaujolais und Côte d’Or. Die Côte d’Or - von der hier vorrangig die Rede sein soll - wiederum unterteilt sich in Côte de Nuits und Côte de Beaune.

Das Chablis ist das bekannteste Weinbaugebiet im Departement Yonne. Seine Weine wurden lange Zeit mit den Burgunderweinen gleichgesetzt. Das Anbaugebiet von Chablis (ca. 140 km nordwestlich von Dijon liegt in dem wunderschönen Tal des Serein. Chablis selbst gehört zum Auxerrois, wo im Tal der Yonne um Irancy, Chitry und Coulanges-la-Vineuse recht erdige Weine gedeihen. In Irancy wurde auch am 28. Februar 1999 eine neue kommunale Appellation "AOC Irancy" aus der Taufe gehoben. Die vorherrschende Rebsorte ist hier die sog. César-Rebe, die sehr tanninhaltige Weine liefert. Das Chablis ist mehr als 100 km vom Zentrum des burgundischen Weinbaugebietes entfernt. Die zerstreuten Weinberge nehmen über 4000 ha unterschiedliche Hanglagen ein, die einen trockenen, duftigen und lebhaften Wein hervorbringen. Die hohe Qualität der Chablis-Weine ist auf die Bodenbeschaffenheit dieser Gegend zurückzuführen. Auf dem Kalk-/Tonboden gedeiht die hier fast ausschließlich angebaute Chardonnay-Rebe großartig.

Die Côte Chalonnaise bzw. die Region von Mercurey und Rully besteht aus einer Reihe von Hügeln, die sich von Chagny aus südlich erstrecken - nur das Anbaugebiet von Givry ist südlich etwas abgesetzt. Hier wachsen die Reben meist in einer Höhe von 300 bis 340 m. Aus Montagny und Buxy südwestlich von Chalon-sur-Saône kommen feine Weißweine. In dieser Gegend sind die Weinberge eingebettet zwischen Acherbauflächen und Wäldern. Die Côte Chalonnaise bildet den Übergangsbereich zwischen dem Weinbaugebiet der Côte d’Or im Norden und dem Mâconnais im Süden. Die hier vorzufindenden Böden bringen einen angenehmen, frischen, jedermann zugänglichen und meist gut lagerfähigen Wein hervor. Neben dem Pinot noir und dem Chardonnay findet man hier auch die Gamay- (13%) und Aligoté-Rebe (10%). Die bekanntesten Weine der Region sind der kraftvolle Pilot noir aus Mercurey sowie der nuancenreiche Chardonnay aus Rully. Eine weitere Spezialität sind die Crémants. Viele Winzer bieten diesen Schaumwein heute an.

Das Mâconnais verfügt über eine Rebfläche von ca. 5700 ha. 20 % sind kommunale Appellationen, 80 % der Weine kommen als regionale Appellationen ((Mâcon blank und Mâcon Rouge) auf den Markt. Auf den sonnenverwöhnten Hängen von Pouilly und Fuissé gedeihen die berühmten Weißweine des Mâconnais - der Pouilly-Fuissé, erzeugt aus der Chardonnay-Rebe. Diese Weine sind bemerkenswert wegen ihres Aussehens und ihrer langen Lagerfähigkeit. Die besten davon werden in Barriques (kleine Eichenholzfässer) ausgebaut. Weine aus den Dörfern Pouilly, Fuissé, Solutré, Chaintré und Vergisson dürfen sich Pouilly-Fuissé AOC nennen.

Das Mâconnais leitet über zum Beaujolais. Das Beaujolais macht nahezu die Hälfte der gesamten AOC-Anbaufläche aus. Das hügelige Beaujolais ist mit seinen idyllischen Dörfern eines der schönsten Weinbaugebiete überhaupt. Von Franzosen wird das Beaujolais oft auch als Herz Frankreichs. Das Weinbaugebiet gliedert sich in drei Teile: Das Gebiet um Villfranche-sur-Saône erzeugt einfachen Beaujolais, einfachen, aber sauber gemachten Trinkwein. Nördlich davon - in den Beaujolais-Villages - fallen die Weine schon gehaltvoller und aromatischer aus, diese Weine sind auch schon länger lagerfähig. Die besten Beaujolais wachsen im Norden. Die Weine aus den Orten Morgon, Chénas und Juliénas sind opulent und voll. Der beste Cru dieser Gegend ist der Moulin-à-Vent , des Weine die meiste Struktur und eine Lagerfähigkeit von über 5 Jahren aufweisen.Einige der besten Moulin-à-Vent werden in Barriques ausgebaut. Die Besonderheit des Beaujolais ist die "Ganztrauben- oder Kohlensäuremaischung". Dabei werden die Trauben ganz und unverletzt in die Gärbehälter eingebracht. Dann wird Kohensäure eingeleitet, damit die Trauben den Sauerstoffkontakt verlieren. Nun beginnt die Gärung im Inneren der Beeren. Durch diese Vorgehensweise erreicht man eine sehr hohe Extraktion.

Die Côte d’Or - oft nur La Côte genannt - erstreckt sich von Dijon 50 km bis Dezize-lès-Maranges. Die Côte bildet den östlichen Rand eines Kalkstein-Plateaus, das zur Saôneebene abfällt. Der "goldene Hang" hat seinen Namen von der leuchtenden Färbung des Weinlaubs im Herbst. Aber nur 2 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche des Departements Côte d’Or (= 9000 ha) sind mit Reben bepflanzt. Davon leben allerdings 2300 Winzer mit ihren Familien. Die Côte unterteilt sich in drei Weinanbauzonen: die Côte, bestehend aus Côte de Nuits und Côte de Beaune, sowie Hautes-Côtes und die Ebene von Beaune. Die besten Weine kommen von der Côte de Nuits und der Côte de Beaune, wo die Weinbaubetriebe sehr klein sind, meist kleiner als 5 ha, und sich in Familienbesitz befinden. Oft ist der Rebbestand über mehrere Dörfer verteilt. Die Weinberge der Hautes Côtes liegen im Hinterland der Côte auf den Hängen kleiner Seitentäler, den sog. combes. Anpflanzungen von Himbeeren und Schwarzen Johannisbeeren wechseln sich mit Rebpflanzungen ab. Die Größe der sich auch hier meist in Familienbesitz befindlichen Weinbaubetriebe erreichen eine durchschnittliche Größe von 10 - 15 ha.

Die Côte d’Or ist in Hunderte kleiner Parzellen aufgeteilt, die meist im Besitz kleiner Familienbetriebe sind. Viele Winzer bereiten ihren Wein selbst, behalten alles in eigener Hand, bis hin zum Verkauf an den Kunden auf dem eigenen Gut. Manche Weinbauern sehen sich aber auch nur als Lieferanten von Weintrauben und überlassen den Négociants (Weinhändler) die Weinbereitung. Wieder andere bereiten einen Teil ihres Weines selbst und verkaufen dann einen Teil ihrer Ernte über Makler an die Négociants.


 

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